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Erfolgreicher mit mehr Frauen!


Der Dekan lädt ein zur Veranstaltung:


Wie verbessern wir die Situation im Fachbereich Produktionstechnik?

Impulsvorträge:

"Neue Zielgruppen für technische Fachbereiche"
Prof. Barbara Schwarze, Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit, Bielefeld

"Fach- und Organisationskulturen in den Ingenieurwissenschaften"
Prof. Dr. Felizitas Sagebiel, Bergische Universität Wuppertal

Datum: 25. Mai 2011
Uhrzeit: 10:30-13:00 Uhr
Ort: FZB 0240

Alle Studierenden, Mitarbeitenden und Hochschullehrenden im FB 4 sind hierzu herzlich eingeladen.

Poster zur Auftaktveranstaltung
Flyer zur Auftaktveranstaltung

Hier können Sie das Formular zur Anmeldung für das Nachmittagsprogramm downloaden:

Anmeldeformular

Hintergund: Warum wir uns im Fachbereich Produktionstechnik verbessern müssen:

1. Unsere rein ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge sind nicht ausgelastet. Die Zahl der Studienbewerber wird mittelfristig aus demo-graphischen Gründen eher zurückgehen. Unser Studienangebot muss attraktiver werden, insbesondere für weibliche Studierende.

2. Wir stehen im Wettbewerb um Studierende und um Absolventen - nicht nur aus Bremen. Die Industrie bietet bessere Bezahlung und eine vergleichsweise abgesicherte Position. Wir müssen andere Trümpfe ausspielen: Die Möglich-keit zur Promotion, Selbstverwirklichung in einer interessanten, wissenschaftlichen Tätigkeit aber auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

3. Nicht nur die DFG berücksichtigt bei der Mittelvergabe inzwischen die gesellschaftlichen Gleichstellungsziele. Um weiterhin so erfolgreich zu bleiben bei der Einwerbung von Drittmitteln, müssen wir entsprechende Erfolge vorweisen. Es gilt den Anteil von Frauen in allen Statusgruppen (Studierende, Mitarbeitende, Hochschullehrende) zu erhöhen und darauf zu achten, dass bei den Übergängen zwischen diesen Karrierestufen der Frauenanteil nicht sinkt.

4. Der Wettbewerbsvorteil unserer Industrie beruht maßgeblich auf Innovationsfähigkeit und Qualität. Dafür brauchen wir Fachkräfte. Beim Abitur haben Frauen qualitativ und quantitativ schon lange die Nase vorn. Wir müssen dieses Potenzial noch besser für wissenschaftlich-technische Aufgaben und Berufe mobilisieren.