Fach­gebiete

Zentrale Forschungsschwerpunkte des Fachgebiets sind die Herstellung, Verarbeitung, Modellierung und Charakterisierung von Partikeln in der Gasphase. Aktuelle Themen in Forschung und Lehre beinhalten reaktive und nicht reaktive Sprüh- und Schichtbildungsprozesse (z.B. Flammensprühpyrolyse, Sprühkompaktieren, Pulverherstellung, Sprühkühlung) in Kombination mit der Prozesssimulation und -optimierung mit Hilfe von Mehrphasenmodellen sowie der Prozess- und Partikelcharakterisierung durch elektromagnetische Wellen.

Prof. Dr.-Ing. habil. Lutz Mädler
Fachgebiet Mechanische Verfahrenstechnik
Fachbereich Produktionstechnik (FB 4)
Universität Bremen
Stiftung Institut für Werkstofftechnik (IWT)
Badgasteiner Str. 3
28359 Bremen

Tel: +49 (0)421-218-51200
lmaedler@iwt.uni-bremen.de
www.iwt-bremen.de/verfahrenstechnik.html/

Das Fachgebiet besteht seit Gründung des Fachbereichs im Jahre 1982. In der Lehre bestreitet das Fachgebiet die Grundausbildung in Technischer Thermodynamik und bietet ein umfangreiches Spektrum an Lehrveranstaltungen in den Bereichen Thermodynamik, Wärmeübertragung und den dazugehörigen Apparaten sowie in optischen Messverfahren und thermischer Energietechnik an. Die Forschungsschwerpunkte des Fachgebiets liegen in der Charakterisierung komplexer Fluide und der Kinetik von Phasenübergängen sowie in der Verdampfertechnik und der Meerwasserentsalzung. Dabei werden klassische physikalisch chemische Methoden und modernste laseroptische Messtechnik sowie Versuchsanlagen vom Labor- bis zum Technikumsmaßstab und umfassende Simulationsprogramme verwendet, um sowohl Grundlagen als auch anwendungsorientierte Fragestellungen zu untersuchen.

Prof. Dr.-Ing. Johannes Kiefer
Technische Thermodynamik
Universität Bremen
Badgasteiner Str. 1
28359 Bremen

Tel: +49 (0)421-218-64777
jkiefer@uni-bremen.de
www.thermo.uni-bremen.de/

Der Mensch bildet in seiner Wechselwirkung mit technisch organisatorischen Systemen den Forschungsgegenstand des Fachgebiets. Angestrebt wird eine ganzheitliche Gestaltung von Arbeitsprozessen, -strukturen und -systemen durch die integrierte Betrachtung von Mensch, Technik und Organisation. Das Ziel ist hierbei, praktikable Lösungen für und mit Organisationen unterschiedlicher Art zu entwickeln, zu implementieren und zu evaluieren, um zu einer gleichermaßen wirtschaftlichen wie humanen Arbeitsgestaltung zu gelangen. Das Fachgebiet ordnet sich inhaltlich und methodisch der Arbeits- und Systemwissenschaft zu.

N.N.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fachgebiets untersuchen zum einen die Dynamik von Fluiden auf der Erdoberfläche, zum anderen aber auch in der Schwerelosigkeit wie sie in dem weithin sichtbaren Fallturm des ZARM (Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation) für knapp 10s erzeugt werden kann. Von den Grundlagen scheinbar ganz einfacher Strömungen reicht die Forschung bis hin zu komplexen Verbrennungssystemen oder Mikrotriebwerken, die z.B. Raumfahrzeuge oder Mikrosatelliten antreiben.

Die verwendeten Methoden reichen dabei auf der experimentellen Seite von klassischen Wind- und Wasserkanälen über Druckkessel mit kryogenen Treibstoffen bis hin zu selbstentwickelten Quantensensoren unerreichter Genauigkeit. Auf der theoretisch-numerischen Seite steht die Entwicklung von Modellen und parallelisierten Hochleistungscodes neben der Anwendung und Entwicklung von Software, was es ermöglicht, nahezu jede Strömung effizient zu simulieren, sowie radiative Störeffekte in den Satellitenbahnen präzise einzuschätzen.

In unserem Fachgebiet arbeiten Ingenieurinnen und Ingenieure Hand in Hand mit Physikern*innen, Materialwissenschaftlern*innen und Informatikern*innen. So manche Fragestellung entsteht dabei beispielsweise aus den mathematischen Grundlagen der relativistischen Gravitation, aber auch konkrete Fragestellungen aus der Industrie, wie z.B. die Entwicklung von Gasturbinenschalldämpfern aus keramischen Werkstoffen können so im Team bearbeitet werden. Eine besonders enge Zusammenarbeit pflegen wir dabei mit der Raumfahrtindustrie, wobei dies auch Satellitenmissionen oder Experimente auf der internationalen Raumstation ISS einschließt.

Prof. Dr. Marc Avila
Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation
Universität Bremen
Hochschulring / Am Fallturm 2
28359 Bremen

Tel: +49 (0)421-218-57825
marc.avila@zarm.uni-bremen.de
www.zarm.uni-bremen.de/

Die Forschungsthemen des Fachgebiets befassen sich mit spanenden und umformenden Werkzeugmaschinen und deren Baugruppen bzw. Komponenten sowohl in konstruktiver Hinsicht als auch in ihrem funktionalen Zusammenwirken. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf Maschinen und Anlagen für Hochleistungsprozesse, worunter entweder hohe Genauigkeit und/oder hohe Produktivität verstanden wird. Mehrere Forschungsthemen befassen sich in diesem Zusammenhang mit hybridkinematischen Strukturen, d. h. dem Zusammenwirken von seriellen und parallelkinematischen Teilstrukturen und deren Steuerung.

Prof. Dr.- Ing. Bernd Kuhfuß
bime | Bremer Institut für Strukturmechanik und Produktionsanlagen
Universität Bremen
Badgasteiner Str. 1
28359 Bremen

Tel: +49 (0)421-218-64800
kuhfuss@bime.de
www.wzm.uni-bremen.de
www.bime.de

Das Fachgebiet Fertigungsverfahren unter der Leitung von Prof. Ekkard Brinksmeier umfasst die geometrisch bestimmte und unbestimmte Zerspanung – von der Mikrozerspanung bis zur Herstellung von Zahnrädern.
Zudem beschäftigen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fachgebiet mit dem ressourcenschonenden und zukunftsorientierten Einsatz von Kühlschmierstoffen und Materialien.

Prof. Dr.-Ing. habil. Dr.-Ing. E. h. Ekkard Brinksmeier
Institut für Werkstofftechnik
Universität Bremen
Badgasteiner Str. 3
28359 Bremen

Tel: +49 (0)421-218-51101
brinksmeier@iwt-bremen.de
www.iwt-bremen.de/fertigungstechnik/

In seinen Forschungen beschäftigt sich das Fachgebiet mit der Entwicklung und dem Betrieb von Produktionsanlagen, von der grundlegenden mechanischen Auslegung über die mechatronischen Komponenten und die Steuerungstechnik bis hin zum Anlagenbetrieb und der Produktionslogistik. Die Schwerpunkte – Fertigungseinrichtungen, Strukturmechanik, Montagesysteme und Produktionsgestaltung – ergänzen sich in idealer Weise, denn in ihrem Zusammenwirken ermöglichen sie eine umfassende Betrachtung von Produktionsanlagen, deren Betrieb und Prozessketten aus unterschiedlichen, wesentlichen Blickwinkeln.

Prof. Dr.-Ing. Kirsten Tracht
Bremer Institut für Strukturmechanik und Produktionsanlagen (BIME) Daimler-Stiftungsprofessur "Prozessgerechte Technologiegestaltung"
Universität Bremen
Badgasteiner Str. 1
28359 Bremen

Tel: +49 (0) 421-218-64841
tracht@pgt.uni-bremen.de
www.pgt.uni-bremen.de

Am Fachgebiet werden Methoden und Anwendungen der Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft untersucht und gelehrt. Die Kernkompetenz des Fachgebiets ist die Messtechnik, die für die Lösung technischer und gesamtgesellschaftlicher Herausforderungen eine Schlüsseldisziplin darstellt.

Die Forschungsschwerpunkte des interdisziplinär geprägten Fachgebiets sind modellbasierte, dynamische Messsysteme für die Untersuchung und Optimierung produktionstechnischer Prozesse, Großverzahnungen und Windenergieanlagen. Hierbei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, d.h. an den Grenzen der Messbarkeit werden optische Messsysteme konzipiert, realisiert, modelliert, charakterisiert und für den Fortschritt in der Produktionstechnik angewendet. Über reine Messungen hinausgehend werden auch die Automatisierung und Qualitätsregelung von produktionstechnischen Prozessen untersucht.

Prof. Dr.-Ing. habil. Andreas Fischer
BIMAQ Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft
(BIMAQ Bremen Institute of Metrology, Automation and Quality Science)
Universität Bremen
Linzer Straße 13
28359 Bremen

Sekretariat
Tel.: +49 (0) 421-218-646 01 und -646 02
direkt
Tel.: +49 (0) 421-218-218-646 00
leitung@bimaq.de
www.bimaq.de

Am Lehrstuhl des Fachgebiets Integrierte Produkt­entwicklung von Prof. Dr.-Ing. habil. Klaus-Dieter Thoben wird in den Bereichen der methodischen und systematischen Produkt­entwicklung gelehrt. Er ist mit verschiedenen Lehr­ver­anstaltungen in den Studien­gängen Systems Engineering, Produktions­technik und Wirtschafts­ingenieurwesen vertreten. Entsprechend der thematischen Ausrichtung zählen Themen wie Technisches Zeichnen, Maschinen­elemente, Konstruktions­technik und rechner­gestütze Werkzeuge (CAE) zum Portfolio.

Dabei steht neben bereichsübergreifenden Aspekten der Produktentwicklung, wie beispielsweise ein durchgängiges Produkt­daten­management oder Frage­stellungen zu Material­verhalten, Fertigungs­prozessen und Ressourcen­einsatz, der Produkt­lebens­zyklus im Vordergrund.

Im Bereich der Forschung entstehen experimentelle und theoretische Arbeiten mit thematischen Schwerpunkten in der Produkt­entwicklung, insbesondere für Automatisierung und Leichtbau, sowie in der Entwicklung von energie- und ressourcen­effizienten Produktions­prozessen.

Darüber hinaus ist Prof. Thoben Geschäfts­führer des BIBA und leitet dort ebenfalls den Bereich Informations- und kommunikations­technische Anwendungen in der Produktion (IKAP).

Prof. Dr.-Ing. habil. Klaus-Dieter Thoben
Institut für integrierte Produktentwicklung
Universität Bremen
Badgasteiner Straße 1
28359 Bremen

Tel: +49 (0)421-218-50005
tho@biba.uni-bremen.de
www.bik.uni-bremen.de/

Das Fachgebiet steht in der Tradition der Technikfolgenabschätzung. Diese kann als gesellschaftliche Reaktion auf unerwünschte und unerwartete Neben- und Folgewirkungen technischer Innovationen verstanden werden. Das Fachgebiet trägt dazu bei, dass die Anliegen von Umwelt und Gesundheitsschutz sowie Risikovorsorge schon in frühen Phasen der Innovationsprozesse Berücksichtigung finden. Es geht um die "nachhaltige Gestaltung technischer bzw. industrieller Systeme". Im Fokus steht die Umsetzung des Vorsorgeprinzips durch einen angemessenen Umgang mit Unsicherheiten und Nicht-Wissen. Das Fachgebiet verfolgt zwei Ansätze, zum einen die Entwicklung von Methoden zur prospektiven Technikbewertung (Gefährdungsabschätzung, Expositionsabschätzung, prospektive Ökoprofile nach dem Vorbild von Ökobilanzen, Besorgnis -und Entlastungskriterien, Technikcharakterisierung zur Bestimmung der Eingriffstiefe), zum anderen den Ansatz einer ,leitbildorientierten Technikgestaltung' (Möglichkeiten und Grenzen der Beeinflussung von Innovationsprozessen durch Leitbilder).

Prof. Dr. Arnim von Gleich
Fachbereich 4
Universität Bremen
Badgasteiner Str. 1
28359 Bremen

Tel: +49 (0)421-218-64880
gleich@uni-bremen.de

Das Fachgebiet Werkstofftechnik lehrt zu den Themen Aufbau und Charakterisierung von Werkstoffen, Wärmebehandlung von Metallen, Oberflächentechnik und Korrosion, mechanische Werkstoffeigenschaften und Optimierung der Werkstoffeigenschaften, auch von Verbundwerkstoffen, für die praktische Anwendung.

Die Forschung beschäftigt sich mit experimentellen und theoretischen Arbeiten z. B. zur Weiterentwicklung von Wärmebehandlungsverfahren für hochbeanspruchte metallische Bauteile, an tribologischen und Korrosionsschutzschichten, zur mechanischen und strukturellen Charakterisierung von Werkstoffen und Bauteilen, zur Modellierung und Simulation des Bauteilverhaltens sowie Lebensdaueruntersuchungen.

Prof. Dr.-Ing. Hans-Werner Zoch
Stiftung Institut für Werkstofftechnik
Universität Bremen
Badgasteiner Str. 3
28359 Bremen

Tel: +49 (0)421-218-51301
zoch@iwt.uni-bremen.de
www.iwt-bremen.de/werkstofftechnik.html

Das Fachgebiet 12 wird von Prof. Dr.-Ing. Axel S. Herrmann geleitet und ist eng mit dem Faserinstitut Bremen e.V. (www.faserinstitut.de) verbunden.

Die Lehre konzentriert sich auf die Werkstoffklasse der Fasern und Faserverbundwerkstoffe mit ihren besonderen Eigenschaften und Fertigungstechnologien.

Schwerpunkte in der Forschung liegen in der Herstellung neuartiger Funktionsfasern für technische Anwendungen sowie in der Entwicklung von Leichtbauprodukten aus Faserverbundwerkstoffen und neuer, wirtschaftlicher Fertigungsverfahren.

Prof. Dr.-Ing. Axel S. Herrmann
Faserinstitut Bremen e.V.
Universität Bremen
Am Biologischen Garten 2
28359 Bremen

Tel: +49 (0)421-218-58701
herrmann@faserinstitut.de
www.faserinstitut.de/

In der Lehre werden von Seiten des Fachgebiets Schweißtechnische und verwandte Verfahren Themengebiete im Bereich der Schweißtechnik und der Umformtechnik angeboten. Schwerpunkte innerhalb dieser Themengebiete sind: Thermisches Fügen, v. a. Schweißen mit konventionellen Prozessen und mit Laserstrahl; Lasermaterialbearbeitung; Hochleistungslaser und Umformmaschinen; Mikroumformtechnik.

Die Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Fertigungsverfahren (Fügen, Trennen, Beschichten, Umformen und Eigenschaftsändern, vor allem mit Laser und Plasmastrahlen). Die Arbeit in den grundlagen- und anwendungsorientierten Projekten bezieht sich auf die Entwicklung und Qualifizierung von Hybrid-, Mischverbindungs- und Beschichtungsverfahren sowie die Umsetzung eines verbesserten Prozessverständnisses, z. B. bei den photonenbasierten chemischen Prozessen, die Eigenschaftsverbesserung oder Herstellung neuartiger/modifizierter Werkstoffe sowie der für die Durchführung der Prozesse erforderlichen Systemtechnik. Dabei umfassen die Forschungstätigkeiten sowohl Grundlagenuntersuchungen innerhalb von DFG Projekten als auch transferorientierte Projekte mit Kooperationspartnern aus der Industrie verschiedener europäischer Länder im Rahmen europäischer Förderprogramme sowie vom Bund (vor allem BMBF, AiF) und vom Land Bremen geförderte Projekte. Die Forschung konzentriert sich auf die Arbeitsgebiete Fügen, Oberflächentechnik sowie Mikroproduktion.

Prof. Dr.-Ing. Frank Vollertsen
Bremer Institut für angewandte Strahltechnik
Universität Bremen
Klagenfurter Str. 2
28359 Bremen

Tel: +49 (0)421-218-58001
info-mbs@bias.de
www.bias.de

Das Fachgebiet Umweltverfahrenstechnik wird seit 1989 von Prof. Dr. Ing. Norbert Räbiger geleitet. Im Vordergrund der Arbeit stehen die Entwicklung und Erforschung von neuen verfahrenstechnischen Systemlösungen, insbesondere im Bereich Wasser/Abwasser, zur ressourcenschonenden und -minimierten Produktion (Nachhaltigkeit) sowie deren Realisierung in direkter Zusammenarbeit mit der Industrie.

Ökonomisch und ökologisch kommt den produktionsintegrierten Verfahren zur Abwasserbehandlung eine zukunftsweisende Bedeutung zu. Solche Anlagen können am Ort des Entstehens von Abwasseremissionen eingesetzt werden und für eine optimale Wertstoffrückgewinnung sowie Rückhaltung von weiteren Abwasserinhaltsstoffen zur Schließung von Wasserkreisläufen sorgen. Damit ist die Zielsetzung solcher Maßnahmen als Realisierung von ressourcenminimierten Produktionen deutlich definierbar. Hierzu bedarf es intelligenter und maßgeschneiderter umweltverfahrenstechnischer Lösungen, die auf die produktionstechnischen Betriebsbedingungen abzielen und nicht allein auf eine Grenzwerteinhaltung ausgerichtet sind.

Die inhaltlichen Schwerpunkte im Fachgebiet Umweltverfahrenstechnik umfassen daher die skalenübergreifende Erforschung von Stoffumwandlung und -transportmechanismen innerhalb von fluiden Systemen und über deren Grenzflächen hinweg. In diesem Rahmen sind die Reaktorentwicklung mit besonderem Schwerpunkt auf der Untersuchung von Mehrphasenströmungen ebenso hervorzuheben wie die Bio- und Mikroverfahrenstechnik.

Prof. Dr.– Ing. Norbert Räbiger († April 2015)
Institut für Umweltverfahrenstechnik
Universität Bremen
Leobener Str.
28359 Bremen

Tel: +49 (0)421-218-63330
mail@iuv.uni-bremen.de
www.iuv.uni-bremen.de/

Das bime(Bremer Institut für Strukturmechanik und Produktionsanlagen) vereinigt die Fachgebiete Fertigungseinrichtungen, Technische Mechanik/Strukturmechanik und prozessgerechte Technologiegestaltung miteinander. In seinen Forschungen beschäftigt sich das Institut mit der Entwicklung und dem Betrieb von Produktionsanlagen – von der grundlegenden mechanischen Auslegung über die mechatronischen Komponenten und die Steuerungstechnik bis hin zum Anlagenbetrieb und der Produktionslogistik.

Die drei Schwerpunkte des Instituts ergänzen sich in idealer Weise, denn in ihrem Zusammenwirken ermöglichen sie eine umfassende Betrachtung von Produktionsanlagen und deren Betrieb sowie von Prozessketten aus unterschiedlichen, wesentlichen Blickwinkeln.

Das Erfolgsrezept des bime liegt in der Zusammenarbeit dieser Schwerpunkte, der Verknüpfung der Grundlagenforschung mit anwendungsorientierter Wissenschaft sowie der engen Kooperation mit der Wirtschaft.

Prof. Dr.-Ing. habil. Reinhold Kienzler
Universität Bremen
Am Biologischen Garten 2
28359 Bremen

Tel: +49 (0)421-218-64680
rkienzler@uni-bremen.de
www.mechanik.uni-bremen.de/

Das Fachgebiet Keramische Werkstoffe und Bauteile wird von Prof. Dr. Ing. Kurosch Rezwan geleitet. Die Forschungsthemen des Fachgebietes beschäftigen sich mit der Synthese, der Herstellung und der Formgebung von keramischen Hochleistungswerkstoffen. Die vier Schwerpunkte sind hierbei: Neuartige Herstellungs- und Formgebungsverfahren, Biokeramik, Hochtemperaturverbundwerkstoffe und Hybridkeramiken.

Das Lehrangebot des Fachgebiets vermittelt in Theorie und Praxis Kenntnisse über Eigenschaften von Hochleistungskeramiken, deren Fabrikation und Einsatzgebiete. Die Vorlesung "Werkstofftechnik Keramik" für Studierende nach dem Grundstudium legt die Basis für die weiteren, vertiefenden Lehrveranstaltungen. Die Vorlesungen "Biokeramik" und "Modifizierung und Charakterisierung von Biomaterial Oberflächen" schlagen u. a. die Brücke zur Biologie und Medizin und lehren den Studierenden ein breites Spezialwissen. Die weiterführenden bzw. ergänzenden Fächer spiegeln die Forschungsaktivitäten im Fachgebiet wieder. Die vermittelten theoretischen Inhalte werden durch die Kombination mit Laboren zu praktisch abrufbarem Wissen.

Prof. Dr.- Ing. Kurosch Rezwan
Keramische Werkstoffe und Bauteile
Universität Bremen
Am Biologischen Garten 2
28359 Bremen

Tel: +49 (0) 421-218-64930
krezwan@uni-bremen.de
www.ceramics.uni-bremen.de

Das Fraunhofer IFAM ist ein materialwissenschaftlich ausgerichtetes Forschungsinstitut mit Schwerpunkten in den Bereichen metallische und polymere Werkstoffe. Der Institutsbereich Formgebung und Funktionswerkstoffe konzentriert sich an den Standorten Bremen, Dresden, Oldenburg und im Fraunhofer-Projektzentrum in Wolfsburg auf maßgeschneiderte Werkstofflösungen mit optimierten Fertigungsverfahren und Prozessen.

Das Spektrum der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten reicht vom Werkstoff über Formgebung bis hin zur Funktionalisierung von Bauteilen und Systemen. Daraus resultieren kundenspezifische Lösungen, die vor allem aus der Automobilindustrie, der Medizintechnik, der Luft- und Raumfahrt, der Umwelt- und Energietechnik, dem Maschinen- und Anlagenbau und der Elektronikindustrie nachgefragt werden.

Formgebung

In der Formgebung stehen Entwicklungen zur wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Fertigung von immer komplexer werdenden Präzisionsbauteilen und Komponenten im Fokus. Aufbauend vor allem auf den Kernkompetenzen Pulvertechnologie und Gießereitechnologie wird daran gearbeitet, die Funktionsdichte in Bauteilen zu steigern.

Funktionswerkstoffe

Bei den Funktionswerkstoffen stehen Entwicklungen zur Verbesserung bzw. Erweiterung von Materialeigenschaften und der Verarbeitung der Werkstoffe im Mittelpunkt. Die Funktionswerkstoffe können sowohl im Fertigungsprozess direkt in das Bauteil integriert als auch auf Oberflächen appliziert werden. Sie verleihen dem Bauteil zusätzliche oder ganz neue Eigenschaften, wie beispielsweise elektrische oder sensorische Funktionen.

Das technologische und wissenschaftliche Know-how des gesamten Instituts wird in Kernkompetenzen gebündelt. Komplexe Themen wie Seltene Erden, Feststoffbatterien, elektrische Antriebssysteme, Komponenten für neue Fahrzeugkonzepte, Leichtbau, aber auch aktuelle Fragestellungen zur nachhaltigen, bezahlbaren und sicheren Energieversorgung bis hin zu Hausenergiesystemen können so bearbeitet werden.

Prof. Dr.-Ing. habil. Matthias Busse
Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung IFAM
Universität Bremen
Wiener Str. 12
28359 Bremen

Tel: +49 (0)421-2246-100
matthias.busse@ifam.fraunhofer.de
www.ifam.fraunhofer.de

Der Institutsbereich Klebtechnik und Oberflächen des Fraunhofer-Instituts für Fertigungs-technik und Angewandte Materialforschung IFAM ist die europaweit größte unabhängige Forschungseinrichtung auf dem Gebiet der industriellen Klebtechnik mit rund 350 Mitarbeite-rinnen und Mitarbeitern. Im Mittelpunkt stehen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten der Klebtechnik sowie der Plasmatechnik und Lacktechnik mit dem Ziel, der Industrie anwen-dungsorientierte Systemlösungen zu liefern.

Multifunktionale Produkte, Leichtbau und Miniaturisierung – erreicht durch die intelligente Kombination von Werkstoffen und Fügeverfahren – bieten neue Möglichkeiten, die im Be-reich Klebtechnik und Oberflächen realisiert werden. Die Aktivitäten reichen von der Grund-lagenforschung über die Fertigung bis zur Markteinführung neuer Produkte. Industrielle Ein-satzfelder sind überwiegend der Transportmittel-, Maschinen- und Anlagenbau, die Energie-technik, die Baubranche, die Verpackungs-, Textil und Elektroindustrie sowie Mikrosystem- und Medizintechnik.

Das Tätigkeitsfeld Klebtechnik umfasst die Entwicklung und Charakterisierung von Klebstoffen, die beanspruchungsgerechte konstruktive Auslegung und Simulation von Kleb-, Niet- und Hybridverbindungen sowie deren Charakterisierung, Prüfung und Qualifizierung. Planung und Automatisierung der industriellen Fertigung der Verbindungen ergänzen diese Arbeiten. Prozessreviews sowie zertifizierende Weiterbildungen im Kontext Klebtechnik und Faserverbundtechnologie runden das Profil ab.

Der Arbeitsbereich Oberflächen gliedert sich in die Gebiete Plasmatechnik und Lacktechnik. Maßgeschneiderte Oberflächenmodifizierungen – wie Oberflächenvorbehandlungen und funktionelle Beschichtungen – erweitern das industrielle Einsatzspektrum vieler Werkstoffe oder machen deren technische Verwendung erst möglich. Die Adhäsions- und Grenzflächen-forschung arbeitet u.a. an der Früherkennung von Degradationserscheinungen, der Validie-rung von Alterungsprüfungen und der prozessintegrierten Oberflächenkontrolle.

Mit der Abteilung Automatisierung und Produktionstechnik in Stade baut das Institut seine Aktivitäten hinsichtlich CFK-Großstrukturen zukunftsweisend aus – Fügen, Montieren, Bear-beiten, Reparieren und zerstörungsfreies Prüfen von CFK-Großstrukturen im 1:1-Maßstab. Dadurch wird auf dem Arbeitsgebiet CFK-Technologie die Lücke zwischen Labor- bzw. Technikumsmaßstab und industrieller Anwendung geschlossen.

Der gesamte Institutsbereich Klebtechnik und Oberflächen ist nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Die Prüflaboratorien Werkstoffprüfung, Korrosionsprüfung und Lacktechnik sind zusätzlich nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert. Das Klebtechnische Zentrum ist über DVS-PersZert® nach DIN EN ISO/IEC 17024 als akkreditierte Personalqualifizierungsstelle für die klebtechnische Weiterbildung international anerkannt. Das Kunststoff-Kompetenzzentrum ist – wie das Klebtechnische Zentrum – nach AZAV zertifiziert und erfüllt die Qualitätsanforde-rungen der DIN EN ISO/IEC 17024. Die »Anerkannte Stelle« für das Kleben von Schienenfahrzeugen und –fahrzeugteilen nach DIN 6701-2 ist erstmalig 2006 durch das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) anerkannt worden.

Prof. Dr. rer. nat. Bernd Mayer
Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM
- Klebtechnik und Oberflächen -
Universität Bremen
Wiener Str. 12
28359 Bremen

Tel: +49 421 2246-419
bernd.mayer@ifam.fraunhofer.de
www.ifam.fraunhofer.de

Das Fachgebietes Planung und Steuerung produktionstechnischer und logistischer Systeme (PSPS) befasst sich mit der ganzheitlichen Optimierung produktionstechnischer Systeme und logistischer Netzwerke. Dabei werden Planungs- und Steuerungskonzepte und -methoden auf der Grundlage interdisziplinärer Ansätze erforscht und entwickelt. Betrachtungsebenen sind sowohl das technologische, informations- und kommunikationstechnische als auch das soziotechnische System. Betrachtungsgegenstand entlang der gesamten Wertschöpfungskette kann sowohl ein einzelnes Unternehmen als auch ein Produktionsnetzwerk sein. Die Ergebnisse der Forschung werden sowohl in Industrieprojekten angewendet als auch in der Lehre vermittelt. Das Fachgebiet arbeitet dabei eng mit dem BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH zusammen.

Das Fachgebiet wurde 2000 durch Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter aufgebaut, der 2012 zum Rektor der Universität Bremen gewählt wurde. Seit 2014 leitet Prof. Dr.-Ing. Michael Freitag das Fachgebiet. Prof. Freitag ist außerdem Direktor des BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH und leitet dort den Forschungsbereich Intelligente Produktions- und Logistiksysteme (IPS).

Prof. Dr.-Ing. Michael Freitag
Planung und Steuerung produktionstechnischer und logistischer Systeme
c/o BIBA, Universität Bremen
Hochschulring 20
28359 Bremen

Tel: +49 (0)421-218-50000
fre@biba.uni-bremen.de
www.ips.biba.uni-bremen.de

Das Fachgebiet Verfahrenstechnik der Wertstoffrückgewinnung (VdW) im Fachbereich Produktionstechnik thematisiert in Lehre und Forschung die Steigerung der Nachhaltigkeit von Produkten und Verfahren unter Berücksichtigung möglichst geschlossener Stoffkreisläufe in Produktion und Produkt-Lebenszyklus. Geleitet wird das Fachgebiet von Prof. Dr.-Ing. J. Thöming, zugleich Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Umweltforschung und nachhaltige Technologien.

Aktuelle Fragestellungen des Fachgebiets lassen sich in drei Themenbereiche aufteilen: In der Reaktionstechnik liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung neuartiger Prozesse zur chemischen Energiewandlung und Speicherung. Im Bereich Trenntechnik werden neue elektrokinetische Methoden zur Gastrennung und zur Fraktionierung von Mikro- und Nanopartikeln aus kolloidalen Lösungen sowie zur Auftrennung komplexer Suspensionen entwickelt. Im Bereich Nachhaltige Chemie steht die Entwicklung von Chemikalien und Prozessen höherer Eigensicherheit und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Dazu werden prospektiv Gefahren und Risikopotenziale von Chemikalien erhoben und bewertet.

Prof. Dr. – Ing. Jorg Thöming
Fachbereich 4
Universität Bremen
Leobener Str.
28359 Bremen

Tel: +49 (0)421-218-63300
thoeming@uni-bremen.de
www.vdw.uni-bremen.de/

Die Forschungsaktivität des Fachgebiets “Grenzflächen in der Bio-Nano-Werkstofftechnik – Hybrid Materials Interfaces” erstreckt sich im Grenzgebiet zwischen Materialwissenschaft, physikalischer Chemie, Biochemie und Biophysik, mit einem starken Fokus auf die Untersuchung biohybrider Grenzflächen auf atomarer Skala. Das Fachgebiet ist eng mit der Aktivität verschiedener anderer universitärer und extrauniversitärer Institute verknüpft und in zwei Abteilungen strukturiert. In der theoretischen Abteilung des Fachgebietes, die dem Bremen Center for Computational Materials Science (BCCMS) angegliedert ist, werden atomistische Simulationstechniken primär für die Untersuchung heterogener Grenzflächen angewandt und weiter entwickelt. In der experimentellen Abteilung, die im Laborgebäude des Zentrums für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT) integriert ist, werden Untersuchungen der Wechselwirkungen zwischen biologischen Makromolekülen und Festkörperoberfläc hen durch Atomkraftmikroskopie, Kraftspektroskopie und Zirkulardichroismus-Spektroskopie durchgeführt. Eine sehr enge Verbindung zwischen Theorie und Experiment charakterisiert die Forschung des Fachgebiets in Kooperation mit zahlreichen Partnern aus dem akademischen und industriellen Umfeld in Bremen, Deutschland und im Ausland.

Prof. Dr. – Ing. Lucio Colombi Ciacchi
TAB-Gebäude, 3. OG, Raum 3.30
Universität Bremen
Am Fallturm 1
28359 Bremen

Tel: +49 (0)421- 218 64570
colombi@hmi.uni-bremen.de
www.hmi.uni-bremen.de
BCCMS: www.bccms.uni-bremen.de
UFT: www.uft.uni-bremen.de/uft/

Das DLR ist das nationale Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Seine umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Luftfahrt, Raumfahrt, Verkehr und Energie sind in nationale und internationale Kooperationen eingebunden.

Grundlage eigenständiger Forschungsarbeiten im Bereich Raumfahrt sind die Systemtechnik und -analyse, die einen wichtigen Meilenstein im nationalen wie internationalen Hochtechnologiesektor bilden sollen. Eine wesentliche Aufgabe besteht in der Entwicklung von Konzepten für innovative Raumfahrtmissionen sowie raumfahrtgestützte Anwendungen für den wissenschaftlichen, kommerziellen und sicherheitsrelevanten Bedarf als Wegweiser politischer Entscheidungsprozesse.

Die Wissenschaftler des Instituts entwickeln zum Beispiel Technologien und Konzepte, die mit planetaren Landemissionen verknüpft sind. Sie erstellen Konzeptionen, Modellierungen und Verifikationen der Hardwaretauglichkeit gemäß den zu erwartenden Einsatzbedingungen und erforschen Technologien für Transport- und Antriebssysteme. Die Konzeption und Analyse von Trägersystemen sowie die Entwicklung von Orbital und Sicherheitssystemen fällt ebenso in die Tätigkeitsbereiche wie die Arbeit an Technologien für die Bahn- und Lageregelung. Zudem werden hochzuverlässige Datenmanagementsysteme für Raumfahrzeuge entwickelt.

Gerade durch Synergien soll die Plattform für eine zukunftsorientierte Raumfahrtforschung mit dem Schwerpunkt "Raumfahrtsysteme" geschaffen werden und somit die Vision zur Mission gelangen.

Prof. Dr. rer. nat. Hansjörg Dittus
DLR Institut für Raumfahrtsysteme
Universität Bremen
Robert-Hooke-Str.7
28359 Bremen

hansjoerg.dittus@dlr.de
www.dlr.de/irs/

Im Fachgebiet Werkstoffmechanik liegt der Schwerpunkt auf einer mikrostrukturbasierten Modellbildung für das mechanische Verhalten von Werkstoffen. Dabei haben die den aktuellen Zustand charakterisierenden internen Variablen immer einen klaren mikrostrukturellen Hintergrund. Dies ist besonders wichtig bei der Modellierung in kleinen Abmessungen, wo die diskrete Natur der Mikrostruktur nicht klassische Erweiterungen der Kontinuumsmechanik nötig macht. Bei der plastischen Verformung von Kleinstproben (Abmessungen im Mikro- und Submikrometerbereich) sind zum Beispiel einige plastische Eigenschaften von den absoluten Abmessungen der Proben abhängig. Diese sogenannten Größeneffekte können durch die klassische Kontinuumsmechanik nicht beschreiben werden, da diese keine interne Längen kennt. Hierzu werden im Fachgebiet sehr grundlegende Arbeiten auf dem Gebiet der Versetzungsdichtemodellierung durchgeführt. Doch die Mikrostruktur hat auch Auswirkungen auf das makroskopische Verhalten von Werkstoffen. So bestimmt die Kornorientierungsverteilung, die sogenannte Textur, maßgeblich das Verformungsverhalten stark gewalzter Bleche. Das Fachgebiet verfügt über Texturmodelle zur Vorhersage mechanischer Eigenschaften und der Texturentwicklung bei plastischer Verformung. Klassische Plastizitätsgesetze kommen im Fachgebiet zur Simulation von Umformvorgängen zum Einsatz. Einen weiteren Schwerpunkt im Fachgebiet stellt die Modellierung poröser Keramiken dar, wo stochastische Charakteristika der Mikrostruktur ermittelt werden, welche das mechanische Verhalten maßgeblich bestimmen.

Prof. Dr. – Ing. Thomas Hochrainer
Bremer Institut für Strukturmechanik und Produktionsanlagen
Universität Bremen
Am Biologischen Garten 2
28359 Bremen

Tel: +49 (0)421 218 64690
hochrain@uni-bremen.de
www.mechanik.uni-bremen.de

Das Fachgebiet der Christa und Manfred Fuchs Stiftungsprofessur für Raumfahrttechnologie ist in Kooperation mit dem DLR Institut für Raumfahrtsysteme besetzt, in welchem Prof. Claus Braxmaier die Abteilung „Systems Enabling Technologies“ leitet. Im Fachgebiet Raumfahrttechnologie werden Weltraummissionen auf Satelliten oder suborbital Raketen vorangetrieben. Dies umfasst in frühen Stadien der Missionen die Aspekte der technologischen, programmatischen und wissenschaftlichen Konzeption sowie die Technologieentwicklung. Bei weiter fortgeschrittenen Missionen kommen noch die Herstellung, die Integration und die Verifikation der wissenschaftlichen Nutzlast sowie die wissenschaftliche Auswertung hinzu. Ein Schwerpunkt der Weltraummissionen, die im Fachgebiet Raumfahrttechnologie untersucht werden, liegt auf Tests der Grundlagen der Physik insbesondere der speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie sowie der Quantenmechanik.

Das Fachgebiet Raumfahrttechnologie bildet zusammen mit dem Fachgebiet Strömungsmechanik und dem Forschungsschwerpunkt Raumfahrtwissenschaften das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM). Das ZARM hat sich weltweit als hochkompetenter Partner für Weltraumforschung etabliert und gilt als Ausbilder von besonders qualifiziertem Forschungsnachwuchs.

Das ZARM betreibt im Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen Forschung für den Weltraum und Forschung unter Weltraumbedingungen. Konkret bedeutet das, dass wir Technologien für den Einsatz in Raketen und Satelliten entwickeln und Experimente in der Schwerelosigkeit durchführen. Dies erfolgt sowohl im ZARM eigenen Fallturm, dem einzigen erdgebundenen Forschungslabor für Mikrogravitation in Europa, als auch auf suborbitalen Raketen, auf Satelliten oder auf der internationalen Raumstation ISS.

Prof. Dr. Claus Braxmaier
Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation
Universität Bremen
Hochschulring / Am Fallturm
28359 Bremen

Tel: +49 (0)421-218-57929
claus.braxmaier@zarm.uni-bremen.de
www.zarm.uni-bremen.de/

Das Institut Technik und Bildung (ITB) ist eine 1986 gegründete zentrale wissenschaftliche Forschungseinrichtung der Universität Bremen mit rund 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Forschungsarbeit des ITB widmet sich der Berufsbildungsforschung unter der Leitidee der Gestaltung von Arbeit, Technik und Bildung. Der Gestaltungsaspekt schließt den Nachhaltigkeitsgedanken mit ein. Darüber hinaus sind die Forschungsarbeiten durch einen engen Bezug zu Reformen und Entwicklungen beruflicher Bildung gekennzeichnet. Vor diesem Hintergrund werden interdisziplinäre, partizipative und internationale Forschungs und Evaluationsansätze praktiziert, die das ITB zusammen mit universitären, institutionellen und industriellen Partnern und anderen für die Gestaltung von Arbeit, Technik und Bildung relevanten Institutionen realisiert. Zu den Schwerpunkten gehören: Gestaltung von Arbeit und Technik, Arbeit und Qualifikation, Lehren und Lernen in der beruflichen Bildung, Schulentwicklung und Unterrichtsqualität, Arbeit und Technik als Gegenstand vorberuflicher Bildung , Berufe und Berufsbildungssysteme und Innovation und Industriekultur.

Die Forschungsprojekte werden von Bundesministerien, europäischen Programmen, internationalen Partnereinrichtungen (bspw. aus China, Malaysia, Oman, europäischen Organisationen u.a.), Unternehmen und Stiftungen gefördert. Die angebotenen Studiengänge haben die Ausbildung für das Lehramt an beruflichen Schulen zum Ziel. Der Abschluss des "Bachelor of Science" und des "Master of Education" in den Fachrichtungen Metalltechnik, Fahrzeugtechnik, Elektrotechnik und Informationstechnik bereitet auf eine Lehrtätigkeit in den beruflichen Schulen vor.

Prof. Dr.-Ing. Maren Petersen
Institut Technik und Bildung
Universität Bremen
Am Fallturm 1
28359 Bremen

Tel: +49 (0) 421 218-66270
maren.petersen@uni-bremen.de
www.itb.uni-bremen.de/

Prof. Dr. Jürgen Pannek

Die Forschungsschwerpunkte des Fachgebiets liegen auf der Entwicklung von Methoden und Verfahren zur Modellierung, Simulation und Steuerung logistischer Prozesse, Systeme, Ketten und Netze unter besonderer Berücksichtigung von Dynamik und Komplexität. Ziel ist dabei die Integration der Dynamik in die Führung eines Produktions- und Logistiksystems. Die Bandbreite der Forschung reicht von der Konzeptentwicklung bis zur Reglerimplementierung - ob globale Supply Chains oder LKW Fahrten im geschlossenen Verband.

Die Forschungsthemen sind auch die Schwerpunkte der Lehre und liegen an der Schnittstelle von Ingenieurwissenschaft, Informatik, Mathematik und Betriebswissenschaft. Weiterhin unterstützt die Gruppe die Studierenden und Doktoranden der International Graduate School for Dynamics in Logistics bei Theorie und Praxis ihrer Projekte.

Das Fachgebiet Dynamics in Logistics wird seit seiner Gründung im Jahre 2014 von Prof. Dr. Jürgen Pannek geleitet und ist eng mit dem Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics verbunden.

BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH
Universität Bremen
Hochschulring 20
28359 Bremen

Tel: +49 (0) 421 218-50190
pan@biba.uni-bremen.de
www.dil.biba.uni-bremen.de

Prof. Dr. Andreas Rittweger
DLR Institut für Raumfahrtsysteme
Universität Bremen
Robert-Hooke-Str.7
28359 Bremen

andreas.rittweger@dlr.de
http://www.dlr.de/irs/

Prof. Dr. rer. nat. Stefan Gößling-Reisemann

Die Integration immer größerer Mengen von Erneuerbaren in den Strom-, Wärme- und Verkehrssektor kann nur gelingen, wenn die Energieversorgung grundlegend umgestaltet wird, wobei die Versorgungssicherheit, die ökonomische Effizienz, die ökologische Nachhaltigkeit und die soziale Akzeptanz gewahrt bleiben müssen. Wege zu finden, diese Ziele zu erreichen und das Energiesystem auch unter Unsicherheit, großer Volatilität und unter Einfluss von neuen Gefahren wie Extremwetter und Hackerangriffen stabil zu halten ist das Kernthema des Fachgebiets Resiliente Energiesysteme. Wir analysieren bestehende Energiesysteme und entwickeln neuartige Gestaltungsansätze für die Versorgung mit Strom, Wärme und Kraftstoffen bei sehr hohen Anteilen von Erneuerbaren Energien. Im Modell, im Labor und in realen Systemen auf städtischer, regionaler und nationaler Ebene arbeiten wir dabei mit Forschungspartnern und Praktikern an der Umsetzung der Idee von resilienten Energiesystemen. Eine ganzheitliche Vorgehensweise bedeutet dabei eine Berücksichtigung von technischen, sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekten.

Der Resilienzansatz zur Gestaltung und Entwicklung von Technologien wird dabei als bionischer Ansatz verstanden, im Sinne eines ‚Lernens von der Natur’. In der Lehre werden Methoden und Konzepte für resiliente Systeme im Rahmen der Vertiefungsrichtung Energiesysteme gelehrt. Studierende werden durch unser Team in Analyse- und Gestaltungsansätze eingeführt und erwerben Problemlösungskompetenz für hochkomplexe sozio-technische Systeme.

Universität Bremen
Forschungszentrum Nachhaltigkeit
Seminar- und Forschungsverfügungsgebäude(SFG)
Enrique-Schmidt-Straße 7
28359 Bremen

Tel: +49 (0) 421 218-64884
sgr@uni-bremen.de
www.res.uni-bremen.de

Die Entwicklung erneuerbarer Energien gewinnt durch die allmähliche Erschöpfung der fossilen Rohstoffressourcen zunehmend an Bedeutung. Das Fachgebiet „Energiespeicher- und Energiewandlersysteme“ wurde im Juli 2015 im Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen in Kooperation mit dem Fraunhofer IFAM ins Leben gerufen und setzt sich aus einer Gruppe junger Wissenschaftler zusammen, die sich insbesondere mit der elektrochemischen Umwandlung von chemischer in elektrische Energie befasst und effiziente Methoden zur Energiespeicherung entwickelt. Die Arbeitsgruppe behandelt eine Vielzahl verschiedener Themen im Bereich der experimentellen Elektrochemie, wobei die Versuche durch physikalische Modellierungen unterstützt werden.

Der Schwerpunkt der wissenschaftlichen Arbeiten liegt in der Entwicklung von Batterien für stationäre Anwendungen, insbesondere von wässrigen Lithium-Ionen- und Metall-Ionen-Batterien. Dabei werden sowohl neue Materialien als auch neue Konzepte entwickelt und getestet, die die Lebensdauer und die Effizienz der Batterien steigern sollen. Dazu zählen wässrige Zink-Ionen- und gemischte Ionen-Batterien, elektrochemisches Ionenpumpen für die Umwandlung von Wärme bei niedrigen Temperaturen, Lithiumrückgewinnung aus Salzwasser, Entsalzung von Meerwasser und Energiegewinnung aus Salzgradienten.

Klassische Elektrochemische Impedanzspektroskopie (EIS) dient zur Charakterisierung der Batteriesysteme. Darüberhinaus wurden innerhalb der Arbeitsgruppe neue elektroanalytische Methoden, wie die Differentielle Elektrochemische Massenspektroskopie (DEMS), die Intermodulated Differential Immitance Spectroscopy (IDIS) und die Dynamische Multifrequenzanalyse (DMFA) entwickelt, die die anwendungsbezogenen elektrochemischen Untersuchungen unterstützen.

Prof. Fabio La Mantia
Fachgebiet Energiespeicher- und Energiewandlersysteme
Fachbereich Produktionstechnik (FB 4)
Universität Bremen
Wiener Str. 12, Zimmer 1.5.13
28359 Bremen

Tel.: +49 (0)421-2246-7331
lamantia@uni-bremen.de
www.esecs.uni-bremen.de

Weitere Professuren

Prof. Dr.-Ing. habil. Brigitte Clausen

Universität Bremen
Fachbereich Produktionstechnik
Fachgebiet Werkstofftechnik/Metalle
IWT Stiftung Institut für Werkstofftechnik
Badgasteiner Straße 3
28359 Bremen

Tel.: +49 (0)421 218 – 51 355
clausen@iwt.uni-bremen.de
www.iwt-bremen.de/werkstofftechnik

Prof. Dr.-Ing. habil. Michael Dreyer

Fachgebiet Stroemungsmechanik
ZARM, Universität Bremen
Am Fallturm
28359 Bremen

Tel: +49 (0)421-218-57866
michael.dreyer@zarm.uni-bremen.de
www.zarm.uni-bremen.de/2forschung/grenzph/gfp_h_en.htm

Prof. Dr.-Ing. habil. Udo Fritsching

Stiftung Institut für Werkstofftechnik IWT
Badgasteiner Str. 3
28359 Bremen

Tel: +49 (0)421-218-51230
ufri@iwt-bremen.de
www.iwt-bremen.de

Prof. Dr.-Ing. habil. Carsten Heinzel

Stiftung Institut für Werkstofftechnik IWT
Badgasteiner Str. 3
28359 Bremen

Universität Bremen
Fachbereich Produktionstechnik
Fachgebiet Fertigungsverfahren und Labor für Mikrozerspanung
Badgasteiner Str. 1
28359 Bremen

Tel: +49 (0)421-218-51110
heinzel@iwt.uni-bremen.de
http://www.iwt-bremen.de

Prof. Dr.-Ing. habil. Franz Hoffmann

Stiftung Institut für Werkstofftechnik IWT
Badgasteiner Str. 3
28359 Bremen

Tel: +49 (0)421-218-51330
fth@uni-Bremen.de
www.iwt-bremen.de

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Klenner

Universität Bremen
28359 Bremen

ju_kl@uni-bremen.de

Prof. Dr. rer. nat. Claus Lämmerzahl

ZARM - Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation
Universität Bremen
Am Fallturm
28359 Bremen

claus.laemmerzahl@zarm.uni-bremen.de

Prof. Dr. Eberhard Rauschnabel

Universität Bremen
28359 Bremen

eb_ra@uni-bremen.de

Prof. Dr. Emil Schubert

Universität Bremen
28359 Bremen

em_sc@uni-bremen.de

Prof. Dr. Joachim Schulz

Universität Bremen
28359 Bremen

jo_sc2@uni-bremen.de

Prof. Dr.-Ing. Thomas Wimmer

BIBA, Universität Bremen
Hochschulring 20
28359 Bremen

Tel: +49 (0)421-218-50170
wmm@biba.uni-bremen.de
www.ips.biba.uni-bremen.de

Kooperative Nachwuchsgruppen

Prof. Dr. Till Becker, Nachwuchsgruppenleiter
BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH
Universität Bremen
Hochschulring 20
28359 Bremen

Tel: +49 (0) 421 218-50176
tbe@biba.uni-bremen.de
www.psls.uni-bremen.de

Dr. Robert Kun
Universität Bremen
Innovative Sensor and Functional Materials Research Group
c/o Fraunhofer IFAM
Wienerstraße 12
28359 Bremen

Tel: +49 421 5665-410
robert.kun@uni-bremen.de
www.isfm.uni-bremen.de